Death Valley National Park: Was kann es Schöneres geben als ein „Tal des Todes“, das sich bei Eintritt als Naturparadies entpuppt.
Ungefähr 1.3 Millionen Hektar spektakuläre Wüstenszenerie, seltene Wüstenbewohner, fantastische geologische Wunder, Farbmuster, ungestörte Wildnis und historisch bedeutende und berühmte Orte erwarten die Besucher im Death Valley National Park. Ein einzigartiger Ort voller Schluchten, die sich geben und legen wie Wolle. Es gibt Oasen mit Palmen, die Schatten bieten und den allerschönsten Mond bei Nacht.
Von Las Vegas liegt das Death Valley rund 180 Kilometer entfernt. Das „Tal des Todes“ ist der tiefste, heißeste und trockenste Ort Nordamerikas. Nahezu 1.500 Quadratkilometer des Gebietes liegen unterhalb des Meeresspiegels und die Pflanzen- und Tierwelt ist repräsentativ für die ganze Mojave Wüste.
Aber der Name rührt doch nicht ganz von ungefähr. Das Death Valley ist eine der weltweit heißesten Gegenden – auf der Erde überhaupt – und ist verantwortlich für die heißeste Temperatur, die jemals gemessen wurde, nämlich 1913 mit Erreichen von fast 57 Grad Celsius!
Benannt wurde das Death Valley nach und von Goldgräbern, die während des Goldrausches im Jahre 1849 das Tal durchqueren wollten und dabei starben. Vorsicht ist also durchaus geboten im Tal, das den tiefsten Punkt Nordamerikas nahe dem Ort „Badwater“ markiert, aber auch sehr hohe Berge, beispielsweise den „Telescope Peak“, zu bieten hat.
Das Death Valley wurde erst 1994 zum Nationalpark erklärt und liegt zum größten Teil im Staat Kalifornien. Es gibt heutzutage ein sehr gutes Straßennetz und es empfiehlt sich die Straße nicht zu verlassen. Diese Wüste war schon seit der frühen Besiedlung des Westens eine schwere Hürde für alle die hindurch wollten, und für viele war es die letzte Tat. Es ist außerdem unbedingt ratsam, reichlich Wasser mit zu führen, das Auto vor der Reise gut auf Mängel zu überprüfen, und Treffpunkte oder andere Vereinbarungen mit Freunden und Bekannten zu verabreden und zu planen, damit Position und Zeitplan kontrollierbar bleiben und bei eventuellen Schwierigkeiten Hilfe kommen kann.
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Die Besucherzahlen im Death Valley National Park sind im Sommer schwächer als im Winter, wenn das Klima dann doch etwas milder ist, kühl sogar, der Boden pastellfarben samtartig anmutet und mit Blumen übersät ist.
Es gibt aber auch Besucher, die extra im Sommer ins Tal kommen um zu erfahren wie sich diese extreme Hitze anfühlt. Wanderungen sind aber dennoch nur am Morgen und in den Abendstunden zu empfehlen. Im Sommer kann es dann auch ganz gut passieren, dass man die Wüste ganz für sich alleine hat. Nicht verpassen, einen der Berggipfel im Death Valley National Park zu besuchen, am besten zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.

